Freitag, 25 September 2020
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Sport-Taping

 

Der Begriff „Tapen“ kommt von dem amerikanischen Begriff „Tape“ für Verbandspflaster. Die Anwendung von Sport-Tapes wirkt stimulierend auf Muskeln und Gelenke ebenso wie auf das Lymph- und Nervensystem.Die Tapes werden über vorgedehnte Muskel- oder Gelenkzonen geklebt. Wird dann der Muskel oder das Gelenk bewegt, bleibt die Haut am Tape haften, wodurch es zu einer permanenten Verschiebung der Haut gegen die Unterhaut kommt. Dadurch werden die darunter liegenden Muskel-, Bänder- oder Gelenkareale ebenfalls gereizt und zusätzlich die Lymphe angeregt, was den positiven therapeutischen Effekt bewirkt.Abhängig von der spezifischen Anwendung wird die Muskulatur gestärkt oder entspannt, der Lymphfluss gefördert und Muskeln sowie Gelenke auf die sportliche Aktivität vorbereitet.Das Band haftet vollständig auf der Haut und beeinträchtigt den Sportler somit nicht.Zur Anwendung kommt das Sport-Tape bei verschiedensten Sportverletzungen und Schmerzsymptomen in den Bereichen Muskulatur, Gelenken und Knochen (z.B. am Rücken, im Knie-, Sprung- oder Schultergelenk, bei Tennis- oder Golferarm, bei Muskelfaserrissen, Zerrungen, Stauchungen und Prellungen), es kann aber auch präventiv gegen Verletzungen eingesetzt werden.